Teil 2: Das Sakrament der Ehe (Ehekrönung)

„Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden“.

(Evangelium nach Markus, Kap. 10, Vers 9)

Die Göttliche Offenbarung spricht davon, dass das ganze Universum, die ganze Welt, die sichtbare und die unsichtbare, in ihrer ganzen Größe, Schönheit und Zweckmäßigkeit durch Gott geschaffen worden sind. Die ganze geschaffene Welt erhielt von Gott ihre Existenz gemäß der Liebe Gottes. Gott, der die Fülle des Lebens hat, wollte das Leben auch anderen Wesen schenken: den Engeln, den Menschen, den Tieren, damit sie lebten, sich freuten und glücklich seien.

Der Mensch ist ein Teil der gesamten Schöpfung, jedoch ist er besonders: der Mensch wurde geschaffen nach dem Bilde Gottes: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“, - so sagt die Heilige Schrift (Genesis 1, 27). Der Mensch vereinigt in seiner Natur eine leibliche (Körper) und eine geistige (Seele mit dem Geist) Komponente. In dieser Verfasstheit des Menschen wie der Vernunft, der Freiheit, der Liebe, der unsterblichen Seele, der schöpferischen Fähigkeiten spiegelt sich die Anwesenheit des Bildes Gottes wider.

Gott ist die wesenseine und unteilbare Dreiheit: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, vereinigt durch den Bund der göttlichen Liebe. „Gott ist Liebe“ – so sagt die Heilige Schrift (1. Johannesbrief 4, 8). Deshalb ist auch für den Menschen die Liebe, da sie die Bekundung des Bildes Gottes in ihm ist, die höchste Tugend und die Hauptbedingung für Freude und Glück. Der Mensch als geistiges Wesen hat das Verlangen zu lieben und geliebt zu werden. Die natürliche Äußerung der Liebe besteht in dem Wunsch des Liebenden sich mit der geliebten Person zu vereinigen. Deshalb streben die Menschen in einer auf Gegenseitigkeit beruhenden Liebe zu einander und finden in einer gesetzlichen Einheit ihr Glück. Bereits in den ersten Anfängen der Geschichte der Menschheit schuf Gott die Ehe als Bund freier vernunftbegabter Wesen – eines Mannes und einer Frau - , der auf gegenseitiger Liebe beruhte. „Es ist nicht gut, für den Menschen, allein zu sein“ (Gen 2, 18) sprach Gott zu Adam und gab ihm Eva zur Frau (Genesis 2, 21-25). So entstand das erste Ehepaar, die erste Familie: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan“ (Gen 1, 28).

Wenn man die Ehe als die von Gott festgelegte Weise des menschlichen Lebens aufzufassen versucht, welche dem Menschen die Möglichkeit der Fülle des Lebens und der Freude eröffnet, dann sehen wir, dass die Ehe selbst ein gewisses Geheimnis darstellt, das durch die Liebe vollzogen wird. In der Tat, es bleibt unbegreiflich und geheimnisvoll wie zwei verschiedene Menschen plötzlich in ihren Seelen ein gewisses Gefühl feststellen und sie sich gegenseitig mächtig und unbezwingbar angezogen empfinden. Und wenn sie sich schließlich in einer rechtmäßigen Einheit zusammen gefunden haben, diese Verbindung für sie das aller höchste Glück bedeutet. Dies ist ein Geschenk Gottes: „ … der Mann wird Vater und Mutter verlassen und wird seiner Frau anhangen und sie werden sein ein Fleisch“ (Gen 2,24). In der Liebe tut sich die Freiheit des Menschen kund. Deshalb darf und kann die Ehe einzig auf einer freien Wahl beruhen. Bildlich gesprochen kann man es so ausdrücken: ein junger Mann wählte aus der ganz großen Zahl junger Mädchen eine aus, die er für die Beste hält, ebenso wählt auch das Mädchen aus der großen Zahl der Jungen einen für sich aus, und beide beschließen, die Ehe einzugehen. Sie gehen in das Haus Gottes und sprechen dort gleichsam zu Gott: „O Herr, ich wählte für mich von allen Mädchen eben diese aus und ich möchte, dass sie meine Frau würde“. Ebenso spricht das Mädchen: „O Herr, ich wählte aus allen Jungen genau diesen aus und ich möchte, dass er mein Mann würde. Segne uns als Mann und Frau“. Und der Herr segnet sie durch seinen Diener – den Priester – und nach dem Vollzug der Ehekrönung in Anerkennung der Freiheit ihrer Wahl und ihres Wunsches.

Die Liebe ist der wichtigste Begriff im Christentum. „Gott ist die Liebe“ – heißt es in der Heiligen Schrift. In der Liebe gründen alle Beziehungen zwischen vernunftbegabten, geistigen personenhaften Wesen: zwischen Gott und den Engeln, zwischen Gott und dem Menschen, zwischen den Menschen untereinander. Deshalb lauten die beiden höchsten Gebote Gottes – die Gebote der Liebe: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deinen Kräften … und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Mk 12, 30-31).

Das Hauptkriterium einer wahren Liebe besteht in ihrer Opferbereitschaft, also in der Bereitschaft, alles für den Geliebten hinzugeben (im Kleinen, im Großen, sogar das Leben). Ein Beispiel für eine solche Liebe zeigt unser Herr Jesus Christus auf, wenn er sagt: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn jemand sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). Er selbst hat uns das durch sein schmerzhaftes Leiden und seinen Tod am Kreuz vorgelebt. Über eine solche wahrhaftige Liebe schrieb der Apostel Paulus:

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß und wenn ich allen Glaube habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mit nichts. Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe ist nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden“ (1. Kor 13, 1-8).

Jetzt kann die Frage entstehen: Welcher Unterschied besteht zwischen der Ehe als Bund eines Bräutigams und einer Braut, die sich gegenseitig lieben und der Ehekrönung? Denn viele Menschen gehen eine Ehe ohne Ehekrönung ein, leben glücklich und haben Kinder?

Nun, natürlich kann man auch ohne Ehekrönung eine gesetzliche Ehe eingehen. Aber man muss jedoch wissen, dass diese Möglichkeit nur deshalb besteht, weil Gott:

den Menschen schuf (das heißt, der Mensch existiert nur auf der Grundlage der Gnade Gottes),
ihn mit der Tugend der Liebe und der Fähigkeit zu lieben ausstattete,
die Ehe und die Familie zum Glück des Menschen stiftete und
dem Menschen die Freiheit schenkte.

Deshalb genießt ein Mensch, der heiratet, eine Familie gründet und die Freude der Gemeinschaft mit einer geliebten Person erfährt, die göttlichen Gaben, die ihm durch den liebenden Schöpfer, dem Vater im Himmel, geschenkt werden.

Was kann man über einen Menschen sagen, welcher, wenn er heiratet und ein Hochzeitsmahl organisiert, zu diesem Mahle nicht seine Eltern hierzu einlädt, die

ihm das Leben geschenkt haben und
viele Mühen auf sich genommen haben, um ihre Kinder zu pflegen und um für sie zu sorgen.

Über einen solchen Menschen kann man sagen, dass er ein undankbarer und sogar unwürdiger Mensch ist. Ein ähnlicher Fall liegt vor, wenn ein Mensch, nachdem er geheiratet und eine Familie gegründet hat, sich nicht mit Gebet, in Dankbarkeit und mit der bitte um Segen an Gott wendet. Denn dann ist er demjenigen gegenüber undankbar, der ihm die Freude am Leben schenkte. Einem solchen Menschen bedeutet Gott scheinbar nichts. Aber kann denn ein Mensch sein Glück auf Erden ohne Gott finden? Natürlich nicht! Das wird durch aktuelle Statistiken bestätigt: eine Vielzahl von Ehen werden in unserer Gesellschaft geschlossen, aber mehr als die Hälfte von ihnen zerfällt wieder und der Hauptgrund für diesen Missstand scheint in der Missachtung der Gesetze dessen zu liegen, der den Segen und die Kraft für die Bewahrung der Ehe verleiht sowie Glück und Freude schenkt. Der Herr jedoch hat gesagt: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5). Deshalb ist jede menschliche Verbindung, selbst wenn sie auf den innigsten Gefühlen beruht, nicht von Dauer und zerbrechlich, wenn sie nicht den Segen und die Hilfe des Vaters im Himmel hat.

Der dankbare Mensch, der Gott nicht ablehnt, kann in diesem für sein Leben so bedeutsamen Moment, wie ihn die Gründung einer Familie darstellt, nicht anders, als Gott, den wir unseren Vater nennen, um seinen Segen zu bitten. Dieser Segen Gottes wird durch den Priester im Sakrament der Ehe geschenkt.

Somit ist die Ehe eine Göttliche Einrichtung, deren Ziel es ist, den Menschen glücklich zu machen.

Die Vorbereitung auf die kirchliche Trauung (Ehekrönung)

Der Ehekrönung gehen ein Gespräch mit dem Priester und einige vorbereitende Gespräche über den orthodoxen Glauben voraus.

Vor der Ehekrönung müssen der Bräutigam und die Braut nach einer verantwortungsvollen Vorbereitung zur Beichte und zur Kommunion gehen. (Über das Sakrament der Beichte und der Eucharistie kann man sich in einer entsprechenden Broschüre informieren). Das ist deshalb notwendig, damit sie mit reinem Gewissen vor Gott sich dem Sakrament der Ehekrönung nähern können.

Die Anwesenheit von Zeugen (Brautführer) ist nicht verpflichtend. Es ist wünschenswert, dass als Zeugen gläubige orthodoxe Christen ausgewählt werden, die über Lebenserfahrung verfügen, damit sie nach der Ehekrönung den Neuvermählten Hilfestellung leisten können bei der Errichtung familiärer Bande und bei der Überwindung schwieriger Lebenssituationen.

Die Kirche verpflichtet Bräutigam und Braut nicht zu irgendeiner besonderen Kleidung im Moment der kirchlichen Trauung. Hauptsache ist, dass sie sauber, akkurat und dem heiligen Ort der Kirche angemessen ist. Bei einem ärmellosen Kleid, mit tiefem Dekolleté, sollen eine Pelerine oder ein Umhang Schultern, Rücken und Hände bedecken. Schminke auf den Lippen muss man vermeiden, da man die Ikonen küssen wird. Ein weißes Kleid für die Braut ist alte Volkstradition, symbolisiert es doch ihre sittliche Reinheit und Keuschheit.

Vor der kirchlichen Trauung muss unbedingt die Trauung vor den staatlichen Organen (Standesamt) erfolgt sein, damit die Ehe über den erforderlichen zivilen Rechtsstatus verfügt. Ein Zusammenleben ohne Ehe ist eine große Sünde, da es gegen das siebte Gebot Gottes verstößt.

Die für die Ehekrönung notwendigen Dinge:

  1. Die Trauringe.
  1. Große Hochzeitskerzen.
  1. Die Ikonen des Erlösers und der Gottesmutter. Vor der Ehekrönung segnen die Eltern der jungen Leute ihre Kinder mit diesen heiligen Ikonen. Die Eltern bekreuzigen mit ihnen ihre Kinder, bieten die heiligen Bilder den Heiratenden zum Kusse dar und legen auf diese Weise ihren elterlichen Segen auf die Ehe.
  1. Weißes Leinen oder Tuch, das unter die Füße der sich Vermählenden gelegt wird (Handtuch).
  1. Die Taufkreuze.

Die Weihehandlung

In den Weihehandlungen und in den Gebeten, die bei dem Vollzug des Ehesakramentes gesprochen werden, wird die Lehre der Orthodoxen Kirche über das Wesen und die Bedeutung der Ehe als einer von Gott eingesetzten Verbindung zwischen den Menschen zur Erlangung der Fülle der Freude dargestellt. Der Ritus des Ehesakramentes besteht aus zwei Teilen: der Verlobung und der Ehekrönung.

Die Verlobung:

Die Verlobung wird im Westteil der Kirche unweit des Eingangs vollzogen. Die Verlobung stellt die Vereinbarung zwischen Bräutigam und Braut über die zukünftige Ehe dar. Als Zeichen dieser Vereinbarung gilt die gegenseitige Übergabe der Ringe (Verlobungsringe). In unserer Zeit wird die Verlobung zusammen mit der Ehekrönung vollzogen, obgleich sie auf besonderem Wunsch auch früher erfolgen kann. Nach der Verlobung gelten die jungen Leute noch nicht als Mann und Frau.

Bräutigam und Braut stehen im Westteil der Kirche nebeneinander: der Bräutigam steht rechts, die Braut links.

Die Verlobungsringe des Brautpaars werden zuvor auf den Altar der Kirche als ihrer heiligsten Stelle gelegt und dadurch geweiht.

Zu Beginn des Dienstes kommt der Priester aus der Königlichen Türe, in den Händen Kreuz und Evangelium tragend, welche an die Gegenwart in der Kirche von Christus selbst erinnern. Der Priester übergibt den Neuverlobten die Hochzeitskerzen, die im Verlauf der ganzen Zeit der Ehekrönung nicht gelöscht werden. Diese Kerzen symbolisieren die geistige Schöpfung, die Herrlichkeit der Keuschheit der Kindheit und das Licht der Gnade, die sich auf die Neuvermählten niederlässt. In ihren Händen kündet sie von der Freude des Zusammentreffens dieser Menschen und von der allgemeinen Freude der Anwesenden. Die Hochzeitskerzen können zusammen mit den Ikonen wie eine Familienreliquie verehrt werden.

Danach beweihräuchert der Priester Bräutigam und Braut, wobei er ihnen eine Verehrung wie den Kindern Gottes erweist, da sie in sich das Bild Gottes tragen. Ferner werden Gebete gesprochen, in denen der Priester Gott bittet, diese Verlobung zu segnen.

Aus dem Altar werden die Verlobungsringe gebracht, mit denen der Priester dreimal in Kreuzesform Bräutigam und Braut segnet. Er überreicht ihnen die Ringe, und dann verändert er ihre Stellung zueinander, so dass der Finger der Braut auf den Bräutigam und der Finger des Bräutigams auf die Braut weist. Auf diese Weise wird der Ehemann immer den Ring der Ehefrau und die Ehefrau immer den Ring des Ehemannes tragen, was als gegenseitiges Versprechen und Unterpfand der Treue gilt. Hierbei wird das Gebet gesprochen:

Herr unser Gott, der Du in Mesopotamien den Diener des Patriarchen Abraham begleitet hast, als er gesandt wurde, für seinen Herrn Isaak eine Frau zu freien, und ihm mittels des Wasserschöpfens Rebekka als seine Verlobte offenbart hast, Du selbst nun segne die Verlobung Deiner Knechte, (Name) und (Name), und stütze das von ihnen gesprochene Wort; festige sie durch die von Dir kommende heilige Vereinigung, denn Du hast von Anbeginn Männliches und Weibliches gebildet, und durch Dich wird dem Mann die Frau zur Hilfe und Fortpflanzung des Menschengeschlechtes vereint. Du selbst nun, Herr unser Gott, der Du die Wahrheit auf Dein Erbe und Deine Verheißung auf Deine Knechte, unsere Väter, Deine Auserwählten von Geschlecht zu Geschlecht, herabgesandt hast, blicke auf Deinen Knecht (Name) und Deine Magd (Name), und festige ihre Verlobung in Treue, Einmütigkeit, Wahrheit und Liebe; denn Du, Herr, hast bestimmt, dass das Verlöbnis gegeben und in allem gefestigt werde; durch einen Ring wurde Joseph in Ägypten die Gewalt gegeben; durch einen Ring wurde Daniel im Land Babylons geehrt; durch einen Ring wurde die Wahrhaftigkeit der Thamar offenbar; durch einen Ring erwies sich unser himmlischer Vater dem verlorenen Sohn mitleidvoll: „Steckt ihm“, sagte er, „einen Ring an die Hand, bringt das gemästete Kalb, schlachtet es und lasst uns essen und fröhlich sein“. Diese Deine Rechte, Herr, stritt für Moses im Roten Meer; denn durch Dein wahrhaftiges Wort wurden die Himmel gefestigt und die Erde gegründet; und die Rechte Deiner Knechte wird gesegnet werden durch Dein mächtiges Wort und durch Deinen erhobenen Arm. Du selbst nun, Herr, segne auch jetzt dieses Anstecken der Ringe mit himmlischem Segen, und ein Engel des Herrn ziehe ihnen voran alle Tage ihres Lebens.

Denn Du bist es, der alles segnet und heiligt, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Die Krönung

Die Ehekrönung stellt den besonderen Segen der Kirche für das Leben der Familie dar. Der Gedanke der Krönung besteht darin, die natürliche menschliche Liebe in eine christliche Liebe zu verwandeln, die sich durch den Heiligen Geist ins Herz ergießt. Hauptsächlich hierin besteht nämlich das Geschenk, durch das der Herr die eheliche Vereinigung segnet. Wenn es die Neuvermählten selbst wünschen und sie eine solche Liebe suchen, dann wird ihr Familienleben eine dauerhafte Grundlage haben und alle Gebete, die an diesem Tage in der Kirche gesprochen werden, bringen ihre segensreichen Früchte.

Nach dem Verlobungsritus gehen Bräutigam und Braut unmittelbar hinter dem Priester in die Mitte der Kirche, wo ein weißes Leinentuch als Zeichen der Aufrichtigkeit und Reinheit der Gefühle des Bräutigams und der Braut ausgebreitet wird. Mit dem Ausruf des Priesters „Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit“ beginnt das eigentliche Sakrament der Ehekrönung.

Der Priester befragt den Bräutigam darüber, ob es sein frei gefasster Wunsch ist, die Ehe einzugehen: „Hast du (Name) die gute und frei gefasste Absicht, diese Frau (Name), die du vor dir stehen siehst, zur Ehefrau zu nehmen?“ Der Bräutigam antwortet: „Ja, ehrwürdiger Vater“. Der Priester fährt fort: „Hast du dich keiner anderen Braut versprochen?“ Der Bräutigam antwortet: „Nein, ehrwürdiger Vater“. Der gleiche Dialog findet auch zwischen Priester und Braut statt. Die Antworten des Bräutigams und der Braut bestätigen vor Gott und der Kirche die Freiwilligkeit und die Unumstößlichkeit ihrer Absichten.

Es beginnt das Gebet der Kirche zu Gott für das hier stehende Brautpaar: „… dass diese Ehe gesegnet werde, wie die zu Kana in Galiläa …“; „… dass wir erlöst werden von aller Bedrängnis, Zorn und Not …“. Der Priester liest drei Gebete, in denen er Gott bittet, Bräutigam und Braut zu segnen, so, wie Er auch viele gerechte Menschen gesegnet hat: „Abraham und Sarah, Isaak und Rebekka, … Zacharias und Elisabeth“. Auch eine besondere Bitte für die Eltern wird zu Gott empor getragen, deren Gebete „die Fundamente der Häuser sichern“ (Sir 3,9).

Allreiner Gott und Bildner der ganzen Schöpfung, der Du die Rippe des Urvaters Adam durch Deine Menschenliebe zu einer Frau umgestaltet hast, und sie beide gesegnet und gesagt hast: „Vermehrt euch und werdet zahlreich, und seid Herr über die Erde“ und sie beide durch die Verbindung als ein Glied in Christus erwiesen hast; denn deswegen wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, und der eigenen Frau anhangen, und die zwei werden zu einem Fleisch; und die, welche Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen; der Du Deinen Diener Abraham gesegnet und, den Schoß der Sarah öffnend, ihn zum Vater vieler Völker gemacht hast; der Du den Isaak der Rebekka geschenkt und den von ihr Geborenen gesegnet hast; der Du den Jakob mit der Rahel zusammengefügt und aus ihm die zwölf Patriarchen erwiesen hast; der Du den Joseph und die Asynéth verbunden und ihnen den Ephraim und den Manasse als Frucht der Kinderzeugung geschenkt hast; der Du den Zacharias und die Elisabeth angenommen und den von ihnen Geborenen als Vorläufer erwiesen hast; der Du aus der Wurzel Jesse dem Fleische nach die Immer-Jungfrau hervorsprießen ließest und aus ihr zur Errettung des Menschengeschlechtes Fleisch geworden und geboren worden bist; der Du Deines unsagbaren Geschenkes und Deiner großen Güte willen nach Kana in Galiläa gekommen bist und die Ehe dort gesegnet hast um kundzutun, dass die gesetzmäßige Verbindung und die Kinderzeugung in ihr Dein Wille ist, Du selbst, Allheiliger Gebieter, nimm unsere, Deiner Knechte, Bitte an, und wie dort, so auch hier: komm durch Deinen unsichtbaren Beistand; segne diese Ehe und gewähre diesen Deinen Knechten N. und N. ein friedliches und langes Leben, Besonnenheit, gegenseitige Liebe im Band des Friedens, langlebende Nachkommenschaft, Freude an den Kindern und einen unverwelklichen Kranz der Herrlichkeit. Würdige sie, ihre Kindeskinder zu sehen; bewahre ihr Bett frei von Anfechtungen und gib ihnen von oben herab vom Tau des Himmels und vom Überfluss der Erde. Fülle ihre Häuser mit Weizen, Wein, Öl und aller Güte, auf dass sie auch den Bedürftigen Anteil geben und gewähre zugleich auch den Anwesenden alles zur Errettung Erflehte. Denn Du bist ein Gott des Erbarmens, des Mitleids und der Menschenliebe, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, samt Deinem anfanglosen Vater und Deinem allheiligen und guten und lebenschaffenden Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.

Nun kommt der entscheidende Moment des Sakramentes, wenn der Priester den Bund der Ehe im Namen der Allheiligen Dreiheit segnet. Der Priester bringt die Krone, wendet sich an den Bräutigam und spricht: „Gekrönt wird der Knecht Gottes N. und die Magd Gottes N. im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Bei diesen Worten macht der Priester mit einer Krone das Kreuzzeichen über dem Bräutigam, gleichzeitig bekreuzigt sich der Bräutigam und küsst an der Krone die Ikone des Erlösers. Der Priester setzt die Krone auf das Haupt des Bräutigams (wenn es gewünscht wird, können die Kronen über den Köpfen des Brautpaars von den hinter ihnen stehenden Trauzeugen gehalten werden). Ebenso wird die Braut gekrönt. Danach wendet sich der Priester zum Altar und ruft dreimal aus: „O Herr, unser Gott, mit Herrlichkeit und Ehre kröne sie“. Diese Worte gelten als die wichtigsten in dieser Weihehandlung: denn durch diese ergießt sich der göttliche Segen auf die Ehe.

Nach diesen Worten werden die Texte aus der Heiligen Schrift gelesen: der Brief des hl Apostels Paulus und das Evangelium nach Johannes. Im Brief des hl. Apostels Paulus wird die Lehre der Kirche über die Ehe als einer geheimnisvollen geistigen Vereinigung dargelegt, welche der noch geheimnisvolleren Einheit von Christus mit Seiner Kirche ähnlich ist: die Grundlage der einen wie der anderen liegt in einer zu Opfern bereiten Liebe: „Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und Sich Selbst für sie dahingegeben hat“ (Eph. 5, 25). Nach dem Verständnis der Kirche ist die Familie eine Kirche im Kleinen. Wie Christus Seine Kirche liebt, so liebt der Mann die Familie. Hier erinnert schon der Apostel daran, dass die Ehe eine göttliche Einrichtung ist und dass in der Ehe der Charakter der gegenseitigen Beziehungen und der von Gott gegebenen Gebote eingehalten werden muss.

Brüder, sagt dem Gott und Vater allzeit Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus, und ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. Ihr Frauen, ordnet euch euren Ehemännern unter wie dem Herrn; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; Er selbst ist ja der Erretter des Leibes. Gleichwie aber die Kirche sich Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Kirche geliebt und Sich Selbst für sie hingegeben hat, damit Er sie heilige nach der Reinigung durch das Wasserbad im Wort, damit Er sie vor sich als eine herrliche Kirche stelle, ohne Flecken, Runzel oder etwas dergleichen, sondern damit sie heilig und untadelig sei. Ebenso schulden es die Männer, ihre Frauen zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst; denn niemand hat je sein Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Herr die Kirche; denn wir sind Glieder Seines Leibes, von Seinem Fleische und Seinem Gebein. „Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden zu einem Fleisch werden.“ Dieses Mysterium ist groß; ich sage es aber in Bezug auf Christus und die Kirche. Indes auch ihr: jeder einzelne von euch soll seine Frau so lieben wie sich selbst, die Frau aber begegne ehrfürchtig ihrem Mann. (Eph 5, 21-33).

Im Evangelium nach Johannes wird daran erinnert, wie Christus, der Sohn Gottes, auf Einladung bei einer Hochzeit anwesend war und wie Er hier, auf Bitte Seiner Allreinen Mutter, den Erfordernissen der Gastgeber dieses Hochzeitsmahles nachkommend in Steinkrüge gegossenes Wasser in Wein verwandelte. Die Kirche weist durch die Lektüre dieses Textes darauf hin, dass, wie die Ehe in der Stadt Kana durch die Anwesenheit des Sohnes Gottes geheiligt wurde, so auch die jetzt gegenwärtige Ehekrönung ihre Heiligung und ihren Segen durch die Gebete des Priesters und durch den Glauben des Bräutigams und der Braut „durch den unsichtbaren Beistand“ Christi erhält.

In jener Zeit fand zu Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dort. Aber auch Jesus und Seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu Ihm: „Sie haben keinen Wein“. Spricht Jesus zu ihr: „Was willst du von Mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen“. Spricht die Mutter zu den Dienern: „Was immer Er euch sagt, das tut“. Es waren dort aber sechs steinerne Wasserkrüge aufgestellt gemäß dem Reinigungsbrauch der Juden, die je zwei oder drei Maß von 40 Litern fassten. Jesus spricht zu ihnen: „Füllt die Krüge mit Wasser“. Und sie füllten sie bis oben an. Und Er spricht zu ihnen: „Schöpft nun und bringt es dem Tafelmeister“. Und sie brachten es. Als aber der Tafelmeister das Wasser, das zu Wein geworden war, kostete und nicht wusste, woher er war – die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es – ruft der Tafelmeister den Bräutigam und sagt zu ihm: „Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor und dann, wenn sie trunken geworden sind, dann den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. Diesen Anfang der Zeichen tat Jesus zu Kana in Gliläa und machte Seine Herrlichkeit offenbar, und Seine Jünger glaubten an Ihn. (Johannes 2,1-11).

Nach der Lesung aus der Heiligen Schrift wird ein Kelch mit Wein gesegnet. Der Kelch ist das Symbol für das gemeinsame Leben des Bräutigams und der Braut, des Mannes und der Frau, einschließlich ihrer Freude und ihres Leides. Aber wie der Kelch das Gemeinsame bedeutet, so soll auch das Leben in der Ehe das gemeinsame Erleben von Freude und Leid sein. Der Priester spricht ein Gebet, segnet den Kelch und reicht ihn nacheinander dem Bräutigam und der Braut, die aus ihm je dreimal trinken.

Die Kirche betet besonders um den Kindersegen, also um die Freude und den Trost durch Kinder. Man muss verstehen, dass der absichtliche Verzicht auf die Geburt von Kindern aus egoistischen Gründen die Ehe entwertet und eine offensichtliche Sünde darstellt. In unserer Zeit gibt es eine ganz fürchterliche Erscheinung, nämlich die Abtreibung (Abort). Man muss unbedingt daran denken, dass es sich vom Moment der Empfängnis an bei einem Kind um einen vollständigen Menschen handelt, der eine Seele hat. Deshalb ist jede Abtreibung Mord, egal zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft sie durchgeführt wird. Völlig unzulässig sind auch empfängnisverhütende Mittel wie Tabletten und Spiralen sowie nidationshemmende Mittel („Pille danach“). Ihre Anwendung kommt einer Abtreibung gleich.

Nach dem gemeinsamen Kelch legt der Priester die rechten Hände des Bräutigams und der Braut übereinander, bedeckt sie mit dem Epitrachilion (einem Teil des Priestergewands) und geht dreimal um das Analogion (Stehpult, auf dem das Kreuz und das Evangelium liegen) herum zum Zeichen der geistigen Freude und der Ewigkeit der Ehe als einer geistigen Union. Dieses ist die erste Handlung, welche die Ehepartner gemeinsam ausführen. Während dieser feierlichen Prozession werden die kirchlichen Tropare gesungen, zur Erinnerung daran, dass das Leben in der Familie ein Leben des gegenseitigen Vertrauens ist, das Geduld, Demut und die Fähigkeit erfordert, Leid und Versuchungen zu überstehen. Um ihre Liebe müssen die Partner ringen. Und dieser Kampf besteht vor allem in der Überwindung des eigenen Egoismus, um hierdurch zu lernen, sich selbst zugunsten des Geliebten aufzuopfern und um so aufzuhören, nur für sich selbst zu leben. Darauf müssen sich die jungen Leute vor der Hochzeit einstimmen.

Isaias, tanze: Die Jungfrau war schwanger und gebar als Sohn den Emmanuel, zugleich Gott und Mensch. Aufgang ist Sein Name; Ihn hochpreisend, preisen wir die Jungfrau selig.

Heilige Märtyrer, die ihr schön gekämpft habt und gekrönt worden seid, legt Fürbitte ein beim Herrn, dass Erbarmen finden unsere Seelen.

Ehre Dir, Christus Gott, Ruhm der Apostel, Frohlocken der Märtyrer, deren Verkündigung ist die wesenseine Dreiheit.

Das Sakrament wird beendet mit der Anrufung des Herrn Jesus Christus, mit Gebeten an Seine Allreine Gottesmutter und an alle Heiligen, mit der Bitte um Gewährung seiner Gnade und Erlösung für die in den Ehestand getretenen Eheleute. Nach einhelligem Brauch führt man die Neuvermählten zu den königlichen Türen, wo der Priester ihnen das Kreuz zum Küssen reicht und ihnen zwei Ikonen übergibt: dem Bräutigam ein Bild des Erlösers, der Braut ein Bild der Allheiligen Gottesgebärerin. Dann wendet er sich mit seelsorglichen Worten an sie, die Liebe zu bewahren und im praktischen Alltag der Ehe und Familie ein wahrhaft christliches Leben zu führen.

Alle beglückwünschen die jungen Leute zu diesem erfreulichen Ereignis und dieser großen Feier. Mit dem Segen Gottes möge ihnen ein glückliches, gemeinsames christliches Leben und das Wachsen im Guten und der Liebe beschieden sein. Die Gnade Gottes ist das höchste Gut. Gott hat sie nicht nur für das Leben hier auf Erden sondern auch für das in der Ewigkeit verbunden. Auf dieses sollen sie sich gemeinsam vorbereiten, zusammen mit ihren zukünftigen Kindern. „Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen“ (Mk 10,9).


Bedingungen für den Vollzug des Ehesakramentes

1. Die Absicht zu heiraten muss auf der freien Wahl von Bräutigam und Braut beruhen.

2. Bräutigam und Braut müssen gläubige, orthodoxe Christen sein.

Die kirchliche Trauung eines orthodoxen Christen mit einer nicht-orthodoxen Christin oder einer orthodoxen Christin mit einem nicht-orthodoxen Christen (einem Mitglied der Römisch-Katholischen, der Armenischen, der Anglikanischen, der Monophysitischen Kirche) wird zugelassen unter der Bedingung ihrer Trauung in einer orthodoxen Kirche und des Einverständnisses des nicht-orthodoxen Partners dahin gehend, dass die aus dieser Ehe hervorgehenden Kinder in der Orthodoxen Kirche getauft und im Orthodoxen Glauben erzogen werden.

3. Obgleich die Kirche eine zweite oder dritte Verheiratung nicht gutheißt, erlaubt sie diese aus Nachsicht der menschlichen Schwäche gegenüber. Eine mehr als dreimalige Verheiratung wird nicht zugelassen, eine vierte Ehe ist somit nicht möglich.

4. Hindernisse für eine kirchliche Trauung sind:

Verschiedenheit der Religionen zwischen Bräutigam und Braut, wenn also der Bräutigam oder die Braut kein Christ ist sondern sich zu einer anderen Religion bekennt: Islam, Buddhismus, Judaismus, Atheismus;
Nichteinverständnis zur Ehe durch die Eltern des Bräutigams und der Braut. Diese Bedingung hat Bedeutung, wenn die Eltern ihr Einverständnis zu Ehe aus christlichen Überlegungen heraus nicht geben. Wenn sie jedoch die Einwilligungen aus irgendwelchen alltäglichen oder egoistischen Gründen nicht geben und die Ermahnungen des Priesters nicht annehmen, dann ist die Eheschließung ohne das Einverständnis der Eltern erlaubt.
Hohes Alter – Alter über 80 Jahre. Dieses Hindernis erstreckt sich nicht auf jene, die in jüngeren Jahren standesamtlich geheiratet hatten und nur im vorgerückten Alter den Wunsch verspürten, den kirchlichen Segen zu bekommen.
Handlungsunfähigkeit des Bräutigams oder der Braut (Idiotismus, seelische Krankheit, die es dem Menschen nicht erlaubt, seinen Willen frei zu bekunden).
Blutsverwandtschaft. Unbedingt verboten sind Ehen zwischen Blutsverwandten bis zum vierten Grad einschließlich (also zwischen Vettern und Cousinen).
Geistige Verwandtschaft. Diese entsteht bei dem Vollzug des Taufsakramentes zwischen dem Täufling und den Taufeltern (Taufpaten).

5. Im kirchlichen Kalender gibt es Zeiten und Tage (zum Beispiel die Große Fastenzeit – die 50 Tage vor Ostern), in denen das Sakrament der Ehekrönung nicht vollzogen wird. Das Datum muss beizeiten bei dem Priester erfragt werden.

Bei allen entstehenden Fragen können Sie sich immer an den Priester ihrer Gemeinde wenden.

Weiterführende Literatur:

Erzpriesters Vasilios E. Voloudakis: Die Ehe und die Psychologie der beiden Geschlechter, Edition Hagia Sophia.

Mann und Frau. "Sie sind nicht mehr zwei, sondern eins", Edition Hagia Sophia.

Fragen der persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Sittlichkeit, in: Die Dokumente der sozialen Verantwortung, Moskau, 2013, S. 74-86, (in deutscher Übersetzung).

Diesem Text liegt eine Zusammenstellung aus verschiedenen Quellen von Priester Alexej Veselov zugrunde. Redakteur Dr. Diakon Elmar Kalthoff, Krefeld, 2017.

 

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