Das Evangelium über die Samariterin - Pristermönch Justin (Rauer). Ein Vortrag in der St. Barbara Kirche zu Krefeld am 5.02.2020. Nur Audio.

Fragen und Antworten zum Vortrag in der St. Barbara Kirche zu Krefeld am 5.02.2020. Nur Audio.

t_309_206_16777215_00_images_news2019_DSC08688.jpgAm Sonntag, dem 05.04.2020 um 8:45 wird die Göttliche Liturgie aus der St. Barbara Kirche zu Krefeld live übertragen.

Der Gottesdienst wird größtenteils auf Deutsch zelebriert.

Wir bitten bei der Qualität der Übertragung um Nachsicht. Es ist eine Notlösung in der aktuellen Situation. Über zukünftige Übertragungen informieren wir auf unserer Webseite.

Link zum YouTube Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCtDVhYC-xigIjixO1RhgC-Q

 

Gedenkzettel für orthodox getaufte Menschen können online eingereicht werden: https://forms.gle/e4P1NPYbVWjzNo8M6

AlexejVeselovLiebe Brüder und Schwestern!

Wegen des Coronavirus sind per Regierungsbeschluss in Nordrhein-Westfalen alle Versammlungen, insbesondere Gottesdienste, verboten worden.

Infolgedessen wird es in unserer Kirche keine öffentlichen Gottesdienste mehr geben. Es ist nicht bekannt, wie lange das Verbot dauern wird (mehrere Wochen oder Monate). Aber das Verbot ist befristet und Gottesdiente werden danach wieder abgehalten werden. Verfolgen Sie die Nachrichten auf unserer Website.

Die vorübergehende Aufhebung von Gottesdiensten bedeutet nicht die Beendigung des geistlichen Lebens oder der Fastenzeit. Versuchen Sie, jeden Tag zu Hause zu beten. Wenn Sie aufgrund der Quarantäne mehr Freizeit haben, betrachten Sie dies als eine Gelegenheit, mehr Zeit mit Ihrer Familie zu verbringen, zu beten und zu lesen.

Neben der Morgen- und Abendgebete, des Gebetes des Ephrem des Syrers und Lesungen aus der Bibel können Sie den Bußkanon, den Kanon des Andreas von Kreta, die Fastentexte aus dem Triodion und den Psalter lesen. Es wird nicht statthaft, die Akathiste während der Fastenzeit zu lesen.

Es sind in Einzelfällen möglich:

  • Spendung des Sakraments der Taufe, der Krankensalbung und der Buße (Beichte).
  • Spendung der heiligen Gaben an Kranke (in Einzelfällen auch an gesunde)
  • Geistliche Einzelgespräche in der Kirche und per Telefon
  • Beerdigungen.

Sie können Diptychen über Gesundheit und für Verstorbene per Formular einreichen: https://forms.gle/e4P1NPYbVWjzNo8M6.

Am Sonntag können Sie während einer Sendung des Gottesdienstes beten, zum Beispiel auf dem Fernsehsender Soyuz: https://tv-soyuz.ru/Translyacii-bogosluzheniy.

Sie können sich mit Ihren Bedürfnissen und Fragen während der Arbeitszeit von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr an mich wenden. Der Kontakt ist jederzeit möglich, wenn ein dringender Bedarf besteht. Telefon und Skype: 0176 62 69 62 62.

Ich wünsche allen Gottes Segen!

Pfarrer Alexej Veselov

AlexejVeselovLiebe Brüder und Schwestern,

es wurden wegen des Coronavirus bereits in mehreren Städten öffentlichen Gottesdienste verboten. Absehbar ist ein entsprechendes Verbot für ganz Deutschland. Für die Zeit der Quarantäne (und der Fastenzeit) möchte ich euch für den häuslichen Gebrauch Gebetsliteratur vorstellen.

1) Die erste Wahl für den Laien ist das Orthodoxe Gebetbuch. Dort sind die Morgen- und Abendgebete, Akathisten und Kanones zu finden.

Auch im Internet gibt es diese Gebete zum Lesen oder Ausdrucken.

--> www.orthodoxia.de 

 

2) Während der Großen Fastenzeit kann man nach eigenem Ermessen Gebete für die jeweilige Fastenwoche aus dem Triodion lesen. --> www.orthodoxe-bibliothek.de

Diese Texte sind sehr tiefsinnig und wegweisend.  

Von Mo bis Fr wird während des Fastens kein Neues Testament gelesen. Es sind alttestamentliche Lesungen vorgegeben, siehe Orthodoxer Kalender.

Falls Sie genug Zeit haben, können Sie neben den Morgen- und Abendgebeten, der Heiligen Schrift und den Texten des Triodions auch das Psalter oder (Buß) Kanones beten. Es ist nicht üblich, während der Fastenzeit Akathisten zu lesen.

Den großen Bußkanon des Heiligen Andreas von Kreta sollte jeder Gläubige mindestens zweimal während der Fastenzeit beten. Es ist aber auch nicht untersagt, den Kanon öfter zu lesen.

Ebenso sollte das Gebet des Hl. Ephräm des Syrers nicht vergessen werden, welches an Wochentagen morgens und abends an die übliche Gebetsregel angehängt werden sollte.

In gedruckter Form gibt es die Gottesdienste der ersten und der letzten Woche der Großen Fastenzeit. Diese können Laien komplett beten. Besonders zu empfehlen sind die Gottesdienste der ersten Fastenwoche, da diese fast unverändert in jeder anderen Fastenwoche gelesen werden: www.edition-hagia-sophia.de/

 

3) Am Sonntag und an den Feiertagen sollten Sie zu Hause nicht die Liturgie selbstständig lesen.

Statt der Liturgie können Sie das Stundengebet (Erste, Dritte und Sechste Stunde) sowie die Typika lesen. Diese finden Sie hier: orthodoxerglaube.jimdofree.com/

Erzbischof TichonLiebe Väter, Brüder und Schwestern!

Im Zusammenhang mit den Sofortmaßnahmen der deutschen Regierung zur Verhinderung der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion COVID-19 möchte ich für Sie alle im Gebet den Segen Gottes erbitten und Sie an die Notwendigkeit erinnern, in christlicher Demut alles zu fördern, was dazu beiträgt, die weitere Ausbreitung der gefährlichen Krankheit zu verhindern.

In einem Jahr schwieriger Prüfungen muss in uns mit besonderer Stärke ein Verantwortungsbewusstsein geweckt werden, das von brüderlicher Liebe und der Bereitschaft durchdrungen ist, „fur einander die Lasten zu tragen“, denn nach dem Wort des heiligen Apostels Paulus „erfüllen so wir das Gesetz Christi“ (Gal 6,2). Durch die Widrigkeiten des Lebens führt uns der Herr zur Buße und ruft uns auf, unser geistliches Leben im Gebet und im Denken an Gott zu vertiefen. In diesem Zusammenhang ist die Große Fastenzeit eine günstige Zeit für uns, um die Prüfungen und Drangsale, die auf uns gefallen sind, mit Geduld und Unterwerfung unter den allgütigen Willen Gottes zu ertragen. Erinnern wir uns an die apostolischen Worte, dass „die Prüfung des Glaubens Geduld hervorbringt. Die Geduld aber muss ein vollkommenes Werk sein, damit ihr in ganzer Fülle vollkommen seid, ohne jeden Mangel“ (Jak 1,3-4).

Mögen die Geistlichen, Mönche, Nonnen und Laien in diesen schwierigen Zeiten ihre Gebetsregel ergänzen, indem sie das Gebet zu Gott und unserem Erlöser für die Befreiung von tödlicher Krankheit lesen, dessen Text ich meiner Botschaft beilege.

Ich bitte Sie, liebe Väter, Brüder und Schwestern, auf die Vorsehung Gottes zu vertrauen und nicht in Verzweiflung und Panik zu verfallen. Es ist notwendig, eine betende und ruhige Verfassung der Seele aufrechtzuerhalten sowie die vorgeschriebenen Hygieneregeln strikt einzuhalten. Das kirchliche Leben soll heute auf dem Vertrauen zu Gott aufgebaut werden, dessen Grundlage die Teilnahme an den Sakramenten der Kirche und die rettende Kommunion der Heiligen Mysterrien Christi ist. Ohne diese verliert das irdische Leben für den Gläubigen seinen wahren Sinn, ohne diese wird der Gläubige der Impfung gegen den schrecklichen Feind beraubt – gegen die Sünde und den Tod, die der Teufel unseren Seelen einprägen möchte.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass es in den Bundesländern, in denen es bereits Sonderregelungen der staatlichen und kommunalen Behörden sowie der sanitären und epidemiologischen Dienste gibt, die strenge Quarantänemaßnahmen bis hin zur Beendigung der öffentlichen Gottesdienste und der Schließung von Kirchen und Kapellen vorsehen, notwendig ist, dass wir unsererseits diesen Anforderungen mit Verständnis und Demut begegnen und Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des gefährlichen Virus fördern.

Betet füreinander, liebe Väter, Brüder und Schwestern, dass wir geistlich und körperlich geheilt werden. Das Gebet der Rechtschaffenen hat große Macht (Jak 5,16). Gott wird unseren Glauben niemals beschämen! Gnade sei mit euch und Friede von unserem Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes mit uns allen!

+ TICHON
Erzbischof von Podolsk
Leiter des Bistums von Berlin und Deutschland

Gebet während einer verheerenden und tödlichen Seuche

Herr, unser Gott, schaue von der Höhe Deiner Heiligkeit auf die Gebete von uns Sündern, Deinen unwürdigen Knechten, die durch unsere Gesetzlosigkeiten Deine Güte erzürnt und Deine Barmherzigkeit verärgert haben; und gehe nicht ins Gericht, mit Deinen Knechten sondern wende ab Deinen furchtbaren Zorn, den Du zu Recht auf uns richtest, und nimm fort die verderbliche Verurteilung, wende ab Dein drohendes Schwert, das uns unsichtbar vorzeitig schlägt. Hab Erbarmen mit Deinen niedrigen und armen Knechten, und verschließ nicht im Tod unsere Seelen, die in Reue mit gebrochenem Herzen und mit Tränen zu Dir, unserem Barmherzigen, Gütigen und Wohlwollenden Gott kommen. Dir ist es ja eigen, sich zu erbarmen und uns zu retten, unser Gott, und Dir senden wir die Verherrlichung empor, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen.

Quelle: https://rokmp.de/de/deutsch-botschaft-des-erzbischofs-von-podolsk-tichon-leiters-der-diozese-von-berlin-und-deutschland-an-den-klerus-die-monche-und-nonnen-wie-die-laien-im-zusammenhang-mit-der-verbreitung-der-coronaviru/

MoskauEin weiteres Mal begeben wir uns zu einer Pilgerfahrt, dieses Mal wird unser Ziel der Goldene Ring Russlands sein.

Zusammen mit einem orthodoxen Reiseleiter und dem Priester Alexej Veselov werden wir verschiedene bekannte Heilige besuchen, u.a. Sergius von Radonež, Serafim von Sarov, Petrus von Fevronija (Patrone der Familie).

Während der Pilgerfahrt wird es auch die Möglichkeit geben, eine Woche im freundlichen Kreis der Gemeindemitglieder zu verbringen.

Abflug: Samstag, 12. September 2020.
Rückflug: Sonntag, 20. September 2020.

Hl. Ephrem der SyrerDas folgende Gebet wird in der Großen Fastenzeit jeden Morgen und Abend bei der Gebetsregel gelesen:

Gebet des heiligen Ephrem des Syrers

Herr und Gebieter meines Lebens, den Geist des Müßiggang, der Verzagtheit, der Herrschsucht und der Geschwätzigkeit gib mir nicht. (große Metanie)

Gib mir hingegen, Deinem Knecht, den Geist der Keuschheit, der Demut, der Geduld und der Liebe. (große Metanie)

Ja, Herr und mein König, gib mir, meine eigenen Sünden zu sehen und meinen Bruder nicht zu verurteilen, denn Du bist gesegnet in die Ewigkeit der Ewigkeit. Amen. (große Metanie)

(Es folgen 12 kleine Metanien mit den Worten:)

Herr reinige mich Sünder.

(Anschließend wiederholt man das ganze Gebet.)

Schema-Priestermönch Justin (Rauer)
Diese Woche finden bei uns zwei Treffen mit Schema-Priestermönch Justin (Rauer) statt, dem Mönch aus der St. Spyridon Skite in Geilnau und der St. Justin-Einsiedelei in Unter-Ufhausen.

Dienstag, 4. Februar um 18:00 - Vortrag über der Hl. Dorotheus von Gaza.

Mittwoch, 5. Februar um 18:00 - Gespräch über das Evangelium über die Samariterin.

Beide Treffen sind in deutscher Sprache. Alle sind herzlich eingeladen!

Hl. AgathaLiebe Brüder und Schwestern!

Wir laden euch herzlich zu einer feierlichen Andacht ein, die am Sonntag, den 23. Februar 2020 um 16:00 Uhr im Kloster Kamp der Stadt Kamp-Lintfort zur Verehrung der hl. Reliquien der Heiligen Märtyrerin Agatha stattfindet.

Nach der Andacht können die Reliquien Heiligen Märtyrerin Agatha verehrt werden, diese werden zur öffentlichen Verehrung herausgebracht.

Wir freuen uns, euch an diesem für die Gläubigen so wichtigem Ereignis zu sehen!

Heilige Märtyrerin Agatha, bitte zu Gott für uns!

Priester Alexej Veselov

Adresse:

Abteiplatz 13, 47475 Kamp-Lintfort

Kirche
Am Sonntag, den 09.02.2020 findet nach dem Gottesdienst die nächste ordentliche Gemeindeversammlung statt.

Wir bitten alle regelmäßig die Gottesdienste besuchenden Gemeindemitglieder, an der Versammlung teilzunehmen.

Tagesordnung:

1. Eröffnung

2. Bericht des Vorstandes über die Gemeindeentwicklung

3. Bericht des Kassenwarts über die Gemeindefinanzen

4. Weiterentwicklung des Gemeindelebens 2020

Der Gemeinde- und Vereinsvorstand

Savatie BastovoiAm 24.01.2020 findet um 18:00 Uhr in unserer Kirche ein Treffen mit dem rumänischen Prediger Priestermönch Savvatii statt.

Savatie (Ștefan) Baștovoi ist Priestermönch, Poet, Autor mehrerer Bücher über die Erziehung von Kindern und andere zeitgenössische Themen, Publizist und Herausgeber. Er studierte Malerei, Philosophie und Theologie. Er ist Mitglied der Schriftstellervereinigung und des Journalistenverbandes der Republik Moldawien. Weiterhin ist er Gründer und Direktor der Edition Cathisma, Bukarest.

Das Thema des Treffens ist „Eltern in der modernen Welt sein“.

Wir laden alle zu diesem Treffen ein. Der Eintritt ist frei.

paed seminarDie Themen des Seminars sind für junge Menschen ausgelegt, die als Jugendleiter an Kinderfreizeiten teilnehmen oder in ihrem Umfeld mit Kindern zu tun haben.

Anmeldung für Teilnehmer zwischen 14 und 23 Jahren

Ort: St. Barbara Kirche zu Krefeld, Wielandstr. 11, 47799 Krefeld

Anreise: 26. Dezember um 15:00
Abreise: 31. Dezember um 12:00

Mitzubringen sind: Bettbezug oder Schlafsack, Versicherungskarte und Impfpass, Handtücher, traditionelle Kleidung für den Gottesdienst, genug Wechselkleidung für 5 Tage, Zahnbürste etc.

Nicht mitnehmen: Lautsprecher, Süßigkeiten und Chips, Spray-Deos, Messer und gefährliche Gegenstände.

Die Teilnehmer erhalten einen Fortbildungsnachweis.

Anmeldung nur online: http://www.rok-krefeld.de/seminar/

Preis: 80 Euro (Jugendliche im Leistungsbezug können eine Kostenübernahme beantragen. Finanzielle Schwierigkeiten sollten kein Hindernis für die Teilnahme am Seminar sein. Sprechen Sie uns an.)

Träger: Russische Orthodoxe St. Barbara Kirche zu Krefeld.

Kontoinhaber: Russische Orthodoxe Kirchengemeinde; Institut: Sparkasse Krefeld
IBAN: DE33 3205 0000 0002 8562 01; BIC: SPKRDE33XXX

 

Ikone Hl. BarbaraDie Westdeutsche Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 27.11.2019 über die Hl. Barbara und die Weihnachtsfastenzeit in der orthodoxen Kirche

"Strenges Fasten statt Spritzgebäck und Gänsebraten"

Diözesanversammlung 2019Am 3. und 4. Oktober 2019 fanden in Krefeld die Diözesanversammlung und das Pastoraltreffen der Diözese Berlin-Deutschland statt. Am Morgen des 3. Oktober feierte der Verwalter der Diözese Berlin-Deutschland, Erzbischof Tichon von Podolsk, mit dem Klerus der Diözese die Göttliche Liturgie in der Kirche der Heiligen Großen Märtyrerin Barbara. Dann wurde die Diözesanversammlung eröffnet.

Erzbischof Tichon von Podolsk hielt eine Grundsatzrede vor dem Publikum. Nach der Bekanntgabe der Statistiken verkündete der Sprecher die Ergebnisse der Arbeit der Diözesanabteilungen und -kommissionen sowie der Diözesanstrukturen der vergangenen Periode. Dann wurden die Berichte über die Tätigkeit des Diözesanrates und des Diözesangerichts im vergangenen Jahr gehört und die Mitglieder des Diözesangerichts wiedergewählt.

Hieromönch Benedikt (Schneider), Berater der Diözesanliturgiekommission, sprach über die Ergebnisse der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz der Diözese Berlin-Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats und der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche zum Thema "Heilige Deutschlands des ersten Jahrtausends", die am 12. September 2019 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin stattfand. Die Teilnehmer der Diözesanversammlung diskutierten anschließend verschiedene Fragen des diözesanen Lebens.